„Durlacher helfen Durlachern“ – Artikel des Durlacher Wochenjournals

Die Durlacher Tafel gibt derzeit wöchentlich an rund 600 bedürftige Menschen Lebensmittel aus. Die Logistik und eigentliche Arbeit hierzu beginnt jedoch lange vor dem eigentlichen Kundenkontakt. Täglich werden die Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse via Kühlfahrzeug abgeholt, bevor sie sortiert, geputzt, portioniert und eingelagert werden. Dass dies, selbstverständlich ohne Unterbrechung der Kühlkette möglich ist, wird durch einige wenige Sponsoren, vor allen Dingen auch eine Vielzahl kleiner und mittlerer Unternehmen in Durlach und Umgebung, möglich.

Die große Akzeptanz ihrer Arbeit stärkt und motiviert die Helfer. Doch leider klagen die bundesweit organisierten Tafeln unisono über ein weit verbreitetes Missverständnis der Tafelarbeit: „Wir können unsere Miete nicht mit Bananen bezahlen“, beschreibt der humorvolle Pastor Graziano Gangi der Alive Church in Durlach das eigentliche Problem. „Wir sind begeistert über die vielen Sachspenden gerade auch von Durlacher Unternehmen. Übersehen wird dabei leicht, dass Miete, Kühlräume, Transporter, Beleuchtung etc. erhebliche laufende Kosten verursachen. Die wirklichen Stromschnellen liegen somit in den Kontoauszügen. Es wäre wundervoll diese gelebte Solidarität auch in diesen Bereich zu spüren.“

(Auszug aus dem Artikel des Durlacher Wochenjournals)